Papst: „Öffnet eure Seelen dem Licht des Herrn“
„Durch Christus wissen wir, dass wir nicht auf den Abgrund zusteuern, auf das Schweigen und die Leere oder den Tod, sondern Pilger zu einem versprochenen Land sind.“ Mit diesen Worten grüßte der Papst die Seminaristen, die sich in der Kathedrale „Santa María la Real de la Almudena“ versammelt hatten, um an der heiligen Messe teilzunehmen. Im freudigen Klima des WJT lud Benedikt XVI. alle dazu ein, diese Jahre der Vorbereitung mit innerer Stille zu leben, im unaufhörlichem Gebet und mit aufmerksamem Studium, um den eingeschlagenen Weg zu verstehen, der „Kühnheit und der Authentizität“ verlange und eine wirkliche Lebensentscheidung darstelle. „Wir müssen Heilige sein“, betonte der Papst, „um keinen Widerspruch zwischen dem Zeichen, das wir sind, und der Wirklichkeit, die wir sein wollen, entstehen zu lassen.“ Sein eigenes Leben in das „Geheimnis des Kreuzes des Herrn“ zu verwandeln sei der einzige Weg, mit Liebe und Realismus den Problemen jeder historischen Epoche entgegenzuwirken. „Lass euch nicht von einer Umgebung einschüchtern, die vorgibt, Gott ausschließen zu können“ ermutigte Benedikt XVI., „und der Macht, Besitz oder Genuss oft die wichtigsten Kriterien sind, auf denen sich die Existenz gründen soll.“ „Es kann sein, dass ihr verhasst sein werdet“, warnte er, „wie es oft bei Menschen ist, die andere zu höheren Maßstäben auffordern oder Götzenbilder zerstören, vor denen sich andere auf den Boden werfen. Es muss also ein Leben sein, das tief in Christus verwurzelt ist, und sich wirklich als Neuerung zeigt und denen hilft, die mit aller Kraft wirklich Gott, die Wahrheit und die Gerechtigkeit suchen.“
„Durch Christus wissen wir, dass wir nicht auf den Abgrund zusteuern, auf das Schweigen und die Leere oder den Tod, sondern Pilger zu einem versprochenen Land sind.“ Mit diesen Worten grüßte...
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