„Die Kunst ist fähig, das Bedürfnis des Menschen, das Sichtbare zu überschreiten, auszudrücken und sichtbar zu machen und den Durst und die Suche nach dem Unendlichen zu offenbaren.“ Es gäbe viele Wege zur Begegnung mit Gott, auch inmitten des eintönigen täglichen Lebens. Benedikt XVI. legte bei der Generalaudienz am Mittwoch diejenige des künstlerischen Ausdrucks dar. Nicht zufällig stelle besonders diese ein Tor zur Unendlichkeit dar, zur Schönheit und zur zeitlosen Wahrheit. Besondere Aufmerksamkeit schenkte der Papst den Werken, die im Glauben verwurzelt den Glauben ausdrückten. Gleich dem Dynamismus der gotischen Kathedralen, die uns in den Himmel entrückten, lasse die Musik „die Saiten unseres Herzens vibrieren“. So drängten auch Bilder und Gemälde uns, „unser Denken auf Gott zu richten und lassen in uns den Wunsch wachsen, aus der Quelle aller Schönheit zu schöpfen.“ „Der Besuch von Stätten der Kunst“, schloss der Papst, „möge daher nicht nur die Gelegenheit für eine kulturelle Bereicherung sein - auch das sind sie - , sondern sollte vor allem zu einem Augenblick der Gnade, zu einem Ansporn werden, um unsere Verbindung und unser Gespräch mit dem Herrn zu intensivieren, um innezuhalten.“
„Die Kunst ist fähig, das Bedürfnis des Menschen, das Sichtbare zu überschreiten, auszudrücken und sichtbar zu machen und den Durst und die Suche nach dem Unendlichen zu offenbaren.“ Es...
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