Das Erdbeben in Chile, das am 27. Februar 450 Todesopfer forderte, ließ eine zuvor noch nie gesehene Zerstörung von Kirchen zurück, die das kulturelle Erbe dieses Landes ausmachen. In einigen Diözesen wie Talca, Linares, Chillán, Los Angeles und Concepción sind Berechnungen zufolge 80% der Kirchen unbrauchbar geworden. In der Diözese Rancagua sind 65 Pfarrkirchen und 700 Kapellen zerstört worden. In der Diözese von San Bernardo, wie man auf den Bildern sehen kann, hinterließ das Erdbeben schreckliche Verwüstungen. Jedoch können laut den Experten die Gebäude restauriert werden, wenn auch mit immensen Kosten. Als Antwort auf den Appell Papst Benedikt XVI. für Solidarität gegenüber Chile hat Kirche in Not eine Kampagne in dem Land ins Leben gerufen „Notkapellen: es gibt kein neues Chile ohne Christus“. Auf diese Weise können die Chilenen, die bis heute ohne Kirche sind, das Osterfest in einem richtigen „Gotteshaus“ feiern. http://www.obispadodesanbernardo.cl
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